Sohn

Wie der Vater, so der Sohn.
Ist alt bekannt und auch kein Hohn.

Wer dies nicht glaubt, weiß nicht Bescheid,
vererbt dem Sohn nur eignes Leid.

Wer’s doch begreift und akzeptiert,
die Hand zum Rad des Schicksals führt.

Doch Anfassen heißt längst nicht drehen.
Der Vater muß sein Selbst erst sehen.

Solch Blick tut weh und raubt den Mut.
Erst fast zu spät dann in sich ruht.

Bald Lebensmut sich neu erfährt
und wie von selbst den Sohn verehrt.

german 05/07

 

 

 


 

 

© Norbert German Howainski 2005-2008 | Sponsored and Powered by AAC | aktualisiert am 14.12.2008
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