

Es begann etwas früher. Die Zeit war noch alt.
Der Alltag frustrierte, die Liebe fast kalt.
Mein Kopf dominierte, ich konnt ihn nicht lenken.
Im Halbschlaf versuchte sich zielloses Denken.
Am Tag war ich aber trotzdem recht fit.
Unsere Kunden bekamen fast nie etwas mit.
Drei Faustschläge hatten die Zeit neu benannt.
Voller Liebe wurde ich bald vom Schlaf übermannt.
Oft vier, fünf Stunden am schlafenden Stück.
Entspannung kehrte zur Seele zurück.
Doch lange sollte der Frieden nicht währen.
Bequemlicher Zweifel will Glück neu bekehren.
Schon sind Sie bei mir, des Halbschlafs Gedanken.
längst weiß ich jedoch, wie Sie Kraft um mich ranken.
Diese Schlaflosigkeit treibt mich sogar an.
Erstaunlich wie manches sich auswirken kann.
Schon morgens um Vier bin ich meistens wach.
Es steht etwas an. Doch ich weiß oft nicht was.
Der Tag bringt stets die Erleuchtung dann.
Soviel, um das ich mich kümmern kann.
Meine Hände zittern und der Körper oft auch.
Meist bringt nur der Sport etwas Ruhe zum Bauch.
Schnell facht sich das Feuer der Brust neu an.
Ein Wahnsinn, wie man sich befreien kann.
Meine Nächsten, sie spüren’s und fassen neu Mut.
In all dieser Liebe verliert sich die Wut.
Unser Sohn zeigt mit Power, wie sehr wir uns kennen.
Auch Stress der Erziehung kann uns nicht mehr trennen.
Meine geliebte Frau, Sie kommt stets neu zurück,
und besiegt Ihren Unmut ein weiteres Stück.
Unsere Tochter ist weit schon. Noch fehlt Sie uns hier.
Doch Vertrauen ist mächtig. Ich träume mit Ihr.
Die Schlaflosigkeit ist nicht länger mein Feind.
Ich habe verstanden, wie gut Sie es meint.
© German 11/06
© Norbert German Howainski 2005-2008 | Sponsored and Powered by AAC | aktualisiert am
14.12.2008
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