
Zumeist dank unendlicher Einsamkeit,
Schein göttlicher Sehnsucht zu dir eilt.
Was will sie, wo kam sie eigentlich her?
Weshalb macht sie unser Dasein so schwer?
Welch Macht beraubt uns der freien Sinne,
dass Glück sich zum Knecht ihrer Lüge verdinge.
Ob Sehnsucht verborgenes Glück für dich sucht,
verzweifelt schon fast deiner Selber verflucht?
Mit Unsichtbarkeit fällt sie über dich her.
Verletzt deine Seele so blutlos noch mehr.
Enttäuschung längst müde sich über dich beugt
und bleischwer auch deine Hoffnung betäubt.
Milliardenfach hat sie so schon gewonnen,
uns Menschen die Freude am Leben genommen.
Ist sie vielleicht böse und gar nicht von Gott,
Intrige nur für des Teufels Schafott?
Leichte Antwort darauf wird es niemals geben.
Gereimte Worte sind nicht wie das Leben.
Doch Reim begehrt Ahnung wie es funktioniert
und Angst sich vor Wahrheit nicht mehr irritiert.
Nur Hoffnung auf Liebe schenkt Sehnsucht ein Bleiben.
Ihren Tod wird der selbe sich einverleiben.
German 09/07
"Schlafes Bruder" hat spontan zu o.g. inspiriert.
© Norbert German Howainski 2005-2008 | Sponsored and Powered by AAC | aktualisiert am
14.12.2008
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