
Nebel kriecht träge über das Land,
der Sonne des Nordens nicht unbekannt.
Jedoch, dieser Nebel scheint anders zu sein.
schleicht sich mit Enttäuschung in Herzen hinein.
Verzehrt die Gesichter, friert Augen so leer.
Das Weiß seiner Kälte sieht uns nicht mehr.
Manch menschlicher Willen versucht es mit Kraft,
nur so es vielleicht noch den Berg hinauf schafft.
Nach oben will er sich der Schwere entziehen,
mit Stolz in den Augen dem Nebel entfliehen.
Nebel quillt hinter ihm nur noch empor.
Doch weht bald mit tonloser Stimme zum Ohr.
„Auf dem Gipfel des Berges, im Licht und allein
willst für immer auch du mein Eigentum sein.“
German 12/07
© Norbert German Howainski 2005-2008 | Sponsored and Powered by AAC | aktualisiert am
14.12.2008
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