

Die wirkliche Liebe wächst erst mit dem Leid,
welches von deinen Nächsten zu Dir eilt.
Trägst du Ihr Leid mit und stehst Ihnen bei,
bleibt es genau diesen nicht einerlei.
Schon bald kann auch deine Kraft wieder schwinden.
Vielleicht hoffst du Halt nun bei Ihnen zu finden.
Will gemeinsame Hoffnung dann zaghaft lachen.
Haben wir wieder etwas Liebe geschaffen.
Ein Freund meinte nun, „wie berechnend dies wär.“
Ein Geben und Nehmen, doch gar nicht viel mehr.
Natürlich! Lenkte ich sehr betroffen ein.
In Gedanken könnt all dies viel schöner noch sein.
Doch der Alltag des Lebens fordert Träume schon sehr.
Schickt Enttäuschung und Zweifel von überall her.
Wären letztgenannte jedoch nicht dabei,
würden Freude und Stolz schnell zum einerlei.
German 03/07
© Norbert German Howainski 2005-2008 | Sponsored and Powered by AAC | aktualisiert am
14.12.2008
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