

Durch Wünsche in Träumen die Jugend erwacht.
Sie schenkt unserem Leben Visionen und Kraft.
Jugend ist nie an ein Alter gebunden,
und eigentlich erst mit den Träumen verschwunden.
Die Ziele der Träume sind lebenslang jung.
Enttäuschung schwächt gern ihren zeitlosen Schwung.
Der Enttäuschung zu wehren als wahrhafte Chance,
schenkt Güte die Macht ihrer fairen Balance.
Dann sieht man, wie Augen am schönsten blitzen,
sanft zwischen den Falten des Alters sitzen.
Kontrast hält die Schönheit schon ewig am Leben.
Nur Zeit kann Ihr Macht wahrer Größe geben.
Doch Jugend das Leben auch kürzen kann,
Solch Schnittstelle kündigt sich selten an.
Ein Leben will stets Energie erzeugen.
Wird krank, scheint es sich der Erwartung zu beugen.
Wer den Schnitt hat verpasst, säumte Zeit zu nutzen,
muß nun sein Dasein mit Siechtum verschmutzen.
german 12/06
Eigentlich gehört dieses Gedicht Herrn Dr. Günter Arimond. Ein würdiger, starker und gütiger Mann, den wir 2000 in Dubai kennenlernen durften. Er war schon deutlich über Siebzig. Aber seine Augen hatten noch beeindruckend viel Wasser. Sie glitzerten, das es gar nicht mehr aufhörte. Auch wegen meiner eigenen Verhaltensfehler möchte ich mich für Toleranz, Wärme und Souveränität bedanken.
german 07/07
© Norbert German Howainski 2005-2008 | Sponsored and Powered by AAC | aktualisiert am
14.12.2008
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