
Schärfst Du deinen Geist, schon wächst seine Macht.
Dann geht’s dir bald besser, hast Du mal gedacht.
Doch irgendwie mag genau dies nicht gelingen.
dein Geist will Dich sogar tiefer noch zwingen.
Stets mehr begehrt er von Deinem Ich.
Deine Seele jedoch, Sie wehrt sich für Dich.
Ihr endloser Kampf verbraucht nur Deine Kraft.
Bald hast Du zumindest Dich selber geschafft.
Zu spät vielleicht mag es der Seele gelingen.
Dank Träumen kann sie endlich zu dir dringen.
Nur Träume im Schlaf können ehrlich sein.
Der wachsamen Lüge fällt hier nichts mehr ein.
Doch Albtraum als Krampf der Entsetzlichkeit.
liebt Schwäche der Seele zum Niemals bereit.
Ohne Gnade pflegt er deiner Seele Flucht.
Lähmt sie mit der Angst zerstörender Wucht.
Auch Schönheit gern Träume zum Schlaf entspannt.
sind glücklicher Seele ursprünglich verwandt.
Die Macht deiner Träume als Damokles' Schwert,
verzehrt das Gesicht dessen wer sie nicht ehrt.
Ohnmacht manches Geistes frustriert sich der Träume
verzagt vorm Geheimnis verborgener Räume.
Nur Mut der Verzweiflung wagt diese Türen,
will Seele und Geist zueinander führen.
Bald zögerlich Geist sich nicht mehr irritiert,
spürt zweifelnd wie Seele sein Glück inspiriert.
Der Geist offensichtlich, die Seele verborgen,
wie Wurzel und Blüte dein Leben besorgen
Geist ist nur die Front, die Seele bleibt Ich.
Verwechselt Du beide, zerstören sie Dich.
German 11/06
remake 10/07 (allein bleibt der stein)
Ein gemaltes Bild in einer Late-Night-Kneipe wurde für die (meine) üblichen fünf Minuten verantwortlich. War nie richtig zufrieden mit dem negativen Ausklang der ersten Variante. Immerhin scheint es so etwas offener. Heute war ein richtig guter Tag: 17.10.2007.
© Norbert German Howainski 2005-2008 | Sponsored and Powered by AAC | aktualisiert am
14.12.2008
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