phlegmaticus





sangoinicus

Frauenmacht

Wenn Frauen zuviel der Macht an Dir haben,
kannst Du Dein Glück bald zu Grabe tragen.

Die erste Instanz dürften Mütter sein,
befreien nie wirklich, sperr’n zu gerne ein.

Wenn Du Dich dann wehrst, versteh’n Sie nicht mehr,
und schicken oft Kälte hinter Dir her.

Die zweite Bewährung wird Ehe Dir schenken.
Denn Frauen der Neuzeit gern selber sie lenken.

Stets unzufrieden sind sie mit Dir.
Beschwer’n sich fast ständig und fragen „Wofür?".

Dies geschieht kaum mit Worten, schon gar nicht mit Kraft.
Der Glanz Ihrer Augen so leise erblasst.

Deine Chancen steh’n schlecht. Hast doch nie selbst begonnen.
Schon bald ist dein Selbstwert im Zweifel zerronnen.

Wenn Töchter mit Wünschen dein Herz dann verführen,
Läßt Ohnmacht das Tor zur Erkenntnis Dich spüren.

Zur Schwester magst Du schon gar nicht mehr schauen.
Auch Sie durfte nie Deiner Liebe vertrauen.

Jetzt mußt Du entscheiden, willst Du es oder nicht.
Wacht endlich der Mann auf, oder bleibst Du ein Wicht.

Bequemlichkeit konnte lang dich betören,
und hofft, du willst weiter zu sehr auf sie hören.

Ihr Selbstleid träumt zu gern vom Suizid.
Noch schwach wehrt dein Ich sich dem kraftlosen Lied.

Das kann es doch noch nicht gewesen sein.
Dann Hoffnung der Frauen fällt dir wieder ein.

So lang Sie schon warten und fühl’n fast nichts mehr.
Die Augen der Schönheit schau’n einfach nur leer.

Und plötzlich bricht es aus Dir nur heraus.
Die Mauer der Schwäche macht nicht mehr viel aus.

Wer den Weg dir verstellt, hat es schwer sich zu wehren.
Selbst Faustschläge können ein Leben bekehren.

Danach scheint das Leben allein sich zu helfen.
Manch Augenweiß zeigt dir den Weg zu den Elfen.

Doch Elfen tun sich mit der Wirklichkeit schwer.
Die Wahrheit der Liebe fürchten sie meist zu sehr.

Auch Dankbarkeit hat mich am Leben erhalten.
Niemals wird der Zweifel den Kern in mir spalten.

Wer jetzt meint, die erste Person merkt’s nicht mehr,
denk ich, ja die zweite hat's einfach nur schwer.

Solch Reim mich auch niemals allein inspiriert.
Meine Frau hat dies Leben zum Glück mitverführt.

Fast ängstlich entsteht eine neue Welt,
spür, wie sie sogar meinen Frauen gefällt.

Sie sagen oft nein und meinen meist ja.
Ihr Lächeln danach strahlt nur wunderbar.

Denn Frauenmacht ist wahrhaftig und echt.
Die Wiege des Lebens hofft nur auf ihr Recht.

German 05/07

 


 

 

© Norbert German Howainski 2005-2008 | Sponsored and Powered by AAC | aktualisiert am 14.12.2008
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